Pfingsten 2020 – nachdenklich

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Senioren-Schutz-Bund

„Graue Panther“ e. V. Südniedersachsen

Newsletter Pfingsten 2020

Der Vorstand aus Südniedersachsen wünscht allen Mitglieder und Freunden und deren Familien schöne und sonnige Pfingsten in bester Gesundheit.

Allen Erkrankten wünschen wir schnelle und baldige Genesung.

Pfingsten, für Christen kam eine neuer Geist auf die Welt und unter die Menschheit. Gerade in dieser von Corona und Umweltschäden geprägten Zeit, brauchen wir alle die Inspiration vom neuen Geist um vieles zu verändern. Jeder noch so kleiner Wandel im eigenen Verhalten, kann in der Summe von 80 Mill Menschen allein in unserem Land eine Veränderung herbeiführen. Unsere stellvertretende Vorsitzende Ina-Maria Joost hat uns eine ganze Reihe von Denkanstößen aufgeschrieben, in diesem Rundbrief beginnt Sie mit dem Thema Tiere.

Lesen Sie / lest selbst auf den folgenden Seiten. Göttingen den 30.05.2020

Herausgeber:

Senioren Schutz Bund G P e.V. Südniedersachsen

Geschäftsstelle: Erika Lohe-Saul Ostlandweg 5, 37075 Göttingen

Tel.: 0551-346441 Fax: 0551-37445910

Email: info@graue-panther-niedersachsen.de

Tiere

Tierhaltung: bedeutet immer auch Massentierhaltung und das heißt sicher nicht „Bio“ oder ökologische Haltung.

Es betrifft Nutztiere wie: Hühner, Gänse, Puten, Schweine, Rinder und Büffel

Hühner

Massentierhaltung in winzigen Metall-Käfigen

Er gibt: Käfighaltung, Bodenhaltung und Freilandhaltung. Die sogenannten

„Legebatterien“ gehören dringend abgeschafft!!!

Die Eier der Tiere müssen für den Verkauf entsprechend deklariert werden.

Damit die Tiere sich nicht gegenseitig verletzen werden ihnen die Schnäbel gekürzt. Und um Krankheiten vorzubeugen, werden die Tiere reich mit Antibiotika versorgt.

Diese Praxis allerdings bedeutet für uns Menschen, dass es bei uns zu Keimen führt, die nicht mehr wirksam auf Antibiotika reagieren.

Die Ausbrütung der Eier:

Die weiblichen Küken werden ausgesondert; die männlichen Küken werden „im Schredder vernichtet!“. Die Politiker werden schon seit Jahren auf diese Methode des Schreddern hingewiesen. Aber Tiere haben eben keine Lobby und so wird eine verbindliche Reaktion von Jahr zu Jahr verschoben und die Fristen immer neu verlängert.

Gänse „Gestopfte Gänse“ erhalten wir überwiegend aus den östlichen EU- Ländern.

In Deutschland halten schon einige Hotels und Restaurants eigene „Weihnachts- bzw. Martinsgänse“. Diese Tiere werden dann zu der entsprechenden Gelegenheit- vor Ort“ geschlachtet.

Puten

Puten werden in Deutschland in großen Scheunen gehalten. dabei werden sie inzwischen so „gezüchtet“, dass sie möglichst sehr viel und großes Muskelfleisch ausbilden“.

So können sie sich-aufgrund der Überzüchtung – nicht mehr stabil auf ihren Beinen halten und fallen nach vorne über.

Es ist unbegreiflich, dass sich niemand der Leidenszeit der Tiere annimmt und gegen dieses Vorgehen einsetzen kann und will!

Schweine

Massen-Bestallungen in großen Hallen. Es ist so eng, dass sich die Tiere gegenseitig verletzen und die Ringelschwänze abbeißen. Wunden Versorgung:

„Fehlanzeige!!!“ Oft sind die Schweine in einem erbarmungswürdigen Zustand.

Die männlichen Schweine werden kastriert, damit ihr Fleisch besser schmeckt. Diese Kastration erfolgt natürlich „ohne Betäubung“!!!

Zucht-Säue werden künstlich besamt. Hat die Sau geworfen, wird sie zum Schutz ihrer Ferkel in eine Box untergebracht. Hier kann sie sich nur stehend bzw. liegend aufhalten. So können die Ferkel nicht von ihrer Mutter erdrückt werden.

Auch bei Schweinen werden massenhaft Antibiotika dem Futter beigemengt, um zu gewährleisten, dass sie gesund bleiben. An die damit verbundenen Auswirkungen für den Menschen wird keine Rücksicht genommen!

Tiertransporte

Zur Schlachtung werden die Tiere zu großen Schlachthöfen verbracht. Diese Fahrten können über viele hundert Kilometer gehen. In dieser Zeit werden die Tiere meistens nicht versorgt. Natürlich bekommen sie nichts zu fressen, aber noch viel schlimmer gestaltet es sich im Sommer bei großer Hitze und ohne Wasserversorgung!

Schlachtung

Wie es sich in den großen Schlachthöfen verhält, haben wir seit der Corona- Pandemie nun transparenter mitbekommen und wir hoffen, die Politik wacht endlich auf und kümmert sich um Abhilfe. Es geht nicht nur um das Tier Wohl, sondern auch im höchsten Maße um das Wohl der ausgebeuteter ausländischen Mitarbeiter, deren Arbeitsbedingungen und Unterkünfte.

Büffel

In Norditalien wird der hochgeschätzte „Büffel-Mozzarella“ hergestellt. Dazu wird die Milch der Büffelkuh verwendet. Kalbt die Büffelkuh freut man sich sehr über ein weibliches Kalb. Ein männliches Tier erreicht das Gesäuge der Mutter nicht. Es wird abgesondert und verhungert in Sichtnähe der Mutter. Das weibliche Kalb kann ans Gesäuge der Mutter.

Rinder

Inzwischen leben Rinder auch in riesigen Herden zusammen. Männliche Tiere sind von den Milchkühen getrennt. Es wird natürlich nicht mehr von Hand gemolken.

Riesige Melkanlagen haben hier den Dienst übernommen.

bevor eine Kuh zu ersten Mal kalbt, wird sie als „ Starke“ bezeichnet und hat einen Sonderstatus. Alle Kühe werden künstlich besamt-natürlich auch die Starken.

Nach dem Kalben werden auch diese den Milchkühen zugeführt. Eine zufriedene

„Mutter Kind-Beziehung“ wird so gar nicht erst möglich.

Rinder gelten als Fleisch-Lieferanten. Die Kühe liefern darüber hinaus Milch.

In unserer globalisierten Welt muss alles mehr, grösser, schneller und effizienter gehen. Stillstand ist gleichbedeutend mit Rückschritt.

Transport

Wie bei den Schweinen beschrieben, werden auch die Rinder zu den großen Schlachthöfen verbracht.

Über die Fleischverarbeitung und Wurstherstellung muss extra berichtet werden.

Transport bzw. Transit

Über viele Grenzen hinweg, quer durch die EU bis hin zum Mittelmeer gehen die Tiertransporte (Viehtransporte), über das Mittelmeer um dann in die arabischen Länder als lebende Tiere geliefert zu werden.

Einige der Tiere überleben den Transport nicht. Sie erleiden Höllenqualen und verdursten. Im Sommer und bei über 30 Grad-Celsius ist das für viele Tiere das Todesurteil. Obwohl die Politiker schon seit Jahren auf diese Missstände hingewiesen wurden, finde keine Reaktion oder Abhilfe statt. Man darf sich die Frage stellen, warum haben die Lobbyisten mit ihrem Geld mehr Einfluss auf die Politiker als die Wähler, deren Mandat sie vertreten müssen? –„So wahr mir Gott helfe!!!“-

Artenvielfalt- Artensterben

Weltweit kommt es schon seit geraumer Zeit zu aussterben der Tiere. Doch ich möchte von der Situation in Deutschland sprechen.

Nachweislich sind in der BRD ca. 80 % aller Insekten ausgestorben. Täglich werden es mehr. Wir Menschen versuchen da gegenzusteuern. Sie imkern und sorgen so dafür, dass die Bäume bestäubt werden.

Viele Schmetterlinge sind bereits ausgestorben. Gleiches gilt auch für Sing- und Greifvögel. Trotzdem ist die Politik nicht bereit die Situation zu sehen, geschweige denn Abhilfe zu schaffen!

 

Bild: pixabay – Atemberaubende kostenlose Bilder  
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Text: Newsletter SSBPartner im Deutschen-Senioren-Bund   
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