Pressemitteilungen

Pressemitteilung des Bundesverbandes
Senioren Schutz Bund Graue Panther e.V.

Die Corana App hilfreich für alle Bundesbürger*innen ?

Der Bundesverband Graue Panther e.V. begrüßt  im Allgemeinen die Bemühungen der Bundesregierung die  Verbreitung der Corona-Pandemie unter Kontrolle zu bekommen.

Gleichzeitig kritisieren wir aufs Schäfste, dass die App nur für moderne Endgeräte erstellt wurde und fordern eine sofortige modifizierte Fassung, die auch für Endgeräte mit älterem Kaufdatum nutzbar ist.

Gerade ältere Mitbürger*innen haben oft ältere – noch nicht so komplizierte – Endgeräte. Außerdem können sich  viele Mitbürger*innen die modernsten Endgeräte gar nicht leisten und sind auf “abgelegte” oder wiederverkaufte Endgeräte angewiesen.

Andererseits sind  es gerade die älteren und ärmeren Mitbürger*innen die zu den erhöhten Risikogruppen der Bevölkerung gehören.

Wenn es doch im Interesse der Allgemeinheit ist, dass möglichst viele Menschen die App herunterladen, darf es doch nicht an solchen technischen Problemen scheitern!

Der Bundesverband Graue Panther e.V. sieht in der vorgestellten Form eine Altersdiskriminierung und fordert den Herrn Bundesgesundheitsminister und seine Fachleute auf, für eine rasche Abhilfe zu sorgen.

 

Göttingen den 19.06.2020  ELS/UL

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Deutsche Professoren spalten die Gesellschaft

25.05.2020 – 09:08 | Politik, Recht & Gesellschaft auf openPR.de

Pressemitteilung von: Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V. – ADG, München

Kooperation Soziale Sicherung in Deutschland

Als Meinungsmacher gegen die gesetzliche Rentenversicherung melden sich regelmäßig die Professoren Bernd Raffelhüschen und Axel Börsch-Supan mit lobbygetriebenen Rentenansichten in den Medien zu Wort. Mit der Forderung, die Rentenerhöhung 2020 wegen der aktuellen Gesundheitskrise bis Jahresende zu verschieben und dann zu kürzen, bemühen sich beide, unter einem wissenschaftlichen Deckmäntelchen das Feld für Entscheidungen der Politik zu bestellen und ihre Ideen in den Redaktionen zu platzieren. Prof. Raffelhüschen versucht mit seinen jüngsten Aussagen erneut, einen Generationenkonflikt zu schüren, den es nicht gibt, und er spielt, wie Börsch-Supan, mit den Ängsten der Menschen. Dass ihre pensionierten Beamtenkollegen seit Beginn dieses Jahres, etwa in Baden-Württemberg, eine Pensionserhöhung von 3,2 Prozent bereits erhalten und für 2021 die Zusage von weiteren 1,4 Prozent haben, erwähnen beide Herren nicht. Nicht erwähnenswert ist für sie auch, dass Pensionen durchschnittlich drei Mal so hoch sind als die Renten. Beiden Wissenschaftlern muss die Unterdeckung der versicherungsfremden Leistungen, die aus der Rentenkasse bezahlt werden müssen, bekannt sein, sie vermeiden jedoch deren Erwähnung.

Es mutet auch mehr als sonderbar an, wenn sich immer diejenigen mit Kürzungsvorschlägen für die Renten zu Wort melden, welche ihre eigene Versorgung bestens gesichert aus Steuergeldern finanzieren lassen.
Bernd Raffelhüschen ist Beamter, Professor an der Uni Freiburg, Aufsichtsrat bei der ERGO Versicherungsgruppe, der Volksbank Freiburg, Kuratoriumsmitglied der Augustinum Gruppe, Botschafter Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Vorstandsmitglied Stiftung Marktwirtschaft, Beiratsmitglied der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, Studienleiter der Deutschen Immobilienakademie an der Universität Freiburg und Mitglied der Rürup-Kommission.
Axel Börsch-Supan ist Beamter, Professor an der Technischen Universität München, Gründer des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demographischer Wandel, Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Koordinator der EU-Forschungsinfrastruktur Survey of Health, Aging and Retirement in Europe (SHARE), Mitglied der Rentenkommission Verlässlicher Generationenvertrag, Berater Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und Hauptlieferant von Studien für Deutsches Institut für Altersvorsorge der Deutschen Bank.

Diese Pressemeldung wurde auf dem Presseverteiler openPR veröffentlicht.

Bündnis für Rentenbeitragszahler und Rentner e.V.
Herbert Heinritz
Postfach 01
74355 Bönnigheim
Web: www.beitragszahler-rentner.de
Email:

Der Kooperation „Soziale Sicherung in Deutschland” gehören folgende Partner an:
Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V. – ADG, München
www.adg-ev.de
Betriebsrentner Deutschland e.V. – BRV, Landsberg am Lech
www.betriebsrentner.de
Bündnis für Rentenbeitragszahler und Rentner e.V. – BRR, Bönnigheim
www.beitragszahler-rentner.de
Büro gegen Altersdiskriminierung, Köln
www.altersdiskriminierung.de

Seit Jahren und unter wechselnden Regierungen sind die sozialen Systeme für alle Generationen mit immer größeren Risiken für die Beitragszahler in einem Maße belastet worden, die sichtbar in die Armut führen. Alle bisherigen Bemühungen vieler Organisationen hier Einhalt zu gebieten, haben bei den Parteien keinerlei ernsthafte Bereitschaft auf Abhilfe bewirkt.
Das derzeitige Zweiklassensystem ist nicht mehr länger hinnehmbar. Ob es sich um die Ausgestaltung der gesetzlichen Rente, der betrieblichen Altersvorsorge oder ob es sich um das Gesundheitssystem handelt, alle Systeme zeigen die gleichen Symptome der Zweiteilung und der zunehmenden einseitigen Risikoverteilung zulasten der Beitragszahler.
Der Glaube an die Fähigkeiten der Parteien, hier Abhilfe zu schaffen, ist nach vielen gescheiterten Interventionen nunmehr erschöpft. Aus dieser Erkenntnis heraus haben sich die vorgenannten Gruppierungen am 19.11.2010 in Ulm zu einer Kooperation entschlossen und vereinbart, hier Abhilfe zu schaffen. Es ist ihr Ziel, nicht nur die Unzulänglichkeiten und Risiken der bestehenden Systeme offen zu legen, sondern Wege und Mittel aufzuzeigen, die den wahren Bedürfnissen der Bürger entsprechen.
Ausgangspunkt ist eine gemeinsam formulierte Zielsetzung in Form des Positionspapieres „Soziale Sicherung in Deutschland”, das im Februar 2013 in zweiter Auflage herausgegeben wurde.
Die Kooperationspartner sind überzeugt, dass soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit die Voraussetzungen dafür sind, den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft auf Dauer zu bewahren.

Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:

 

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Pressemitteilung der DVG – Direkt-Versicherungs-Geschädigten

 

 

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